Der auf Basis von Shopware 6.6 realisierte Shop richtet sich primär an die Profikunden der EVG. Hierzu zählen Zimmerer, Holzbauunternehmen, Tischler, GaLa-Bauer sowie Industriebetriebe. Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten diese Zugriff auf verfügbare Warenbestände sowie individuelle Preise und können nicht nur Produkte bestellen, sondern diese auch konfigurieren, beispielsweise im Hinblick auf individuelle Längen- und Plattenzuschnitte.
Das Sortiment des Shops umfasst das vollständige eingelagerte Produktprogramm der EVG mit rund 6.700 Artikeln. Diese verteilen sich auf die Produktgruppen Plattenwerkstoffe, Konstruktionsholz, Hobelware, Schnittholz, Kanteln, Holzfußböden und Gartenholz. Der Import der Artikeldaten in den Shop wurde mithilfe der von MDH entwickelten Shopimporter-Schnittstelle in kurzer Zeit und mit vergleichsweise geringem Kostenaufwand umgesetzt. Der interne Zeitaufwand seitens der EVG belief sich auf insgesamt etwa 70 Stunden. Der Großteil dieser Zeit entfiel auf die Nachbearbeitung der Artikeltexte im Warenwirtschaftssystem hinsichtlich ihrer Eignung für den Shop sowie auf die Erstellung von Produktfotos der Lagerartikel.
Im Vorfeld erfolgte eine detaillierte Anforderungsanalyse und Abstimmung zwischen Mario Spitalny (Vorstand der EVG), Oliver Wiesen (verantwortlich für die Gesamtkoordination auf Seiten von MDH) sowie Marcel Pfeffer (MDH), der für Usability, Design und Vermarktung des Shops zuständig ist.
Mit dem B2B-Shop verfolgt die EVG das Ziel, ihren Profikunden eine komfortable sowie zeit- und ortsunabhängige Informations- und Bestellmöglichkeit zu bieten. Gleichzeitig sollen die Anfrageprozesse der Handwerkskunden effizienter gestaltet und beschleunigt werden, um ihnen insbesondere eines zu ermöglichen: Zeitersparnis. „Zusätzlich“, so Mario Spitalny, „profitieren auch unsere Vertriebsmitarbeiter im Innen- und Außendienst, da sie besser vorbereitete Anfragen und konkretere Bestellungen erhalten. Dadurch bleibt mehr Zeit für qualifizierte Kundenberatung und aktive Vertriebsarbeit – ein Vorteil sowohl für unsere Kunden als auch für unser Unternehmen.“
Oliver Wiesen (MDH-Projektkoordinator) ergänzt: „Eine zentrale Anforderung an den Shop bestand darin, dass sämtliche Produkte auch ohne Login sichtbar sind und alle grundlegenden Shopfunktionen inklusive der Anfrage zur Verfügung stehen. Preise, exakte Lagerbestände sowie die Bestellfunktion werden jedoch erst nach erfolgtem Login freigeschaltet. Dies bietet zusätzlich den Vorteil, dass sich auch Privatkunden über das Sortiment und die grundsätzliche Verfügbarkeit informieren können, was sich bereits unmittelbar nach dem Go-live als verkaufsfördernd erwiesen hat.“
Vor diesem Hintergrund erläutert Marcel Pfeffer: „Das eingesetzte Shopsystem ermöglicht es der EVG, jederzeit weitere Vertriebskanäle zu erschließen. Beispielsweise kann ein zusätzlicher B2C-Shop realisiert werden, der das gesamte oder ausgewählte Sortiment umfasst, über eine separate Domain betrieben wird und durch ein auf Endkunden ausgerichtetes Design sowie entsprechende Funktionalitäten und Preisstrukturen ergänzt wird. Die Verwaltung dieses zusätzlichen Vertriebskanals erfolgt im selben Backend, sodass beispielsweise kein erneuter Artikelimport erforderlich ist. Dies entspricht in etwa der Eröffnung einer weiteren Filiale – jedoch mit deutlich geringerem Aufwand und Kosten.“
Die MDH-Zentrale wünscht einen erfolgreichen Start und bedankt sich bei der EVG für die konstruktive Zusammenarbeit sowie die ausgewiesene Expertise im B2B-Vertrieb. Nur auf dieser Grundlage war es möglich, den Zeitraum von der ersten Konzeption bis zum Go-live innerhalb von sechs Monaten erfolgreich einzuhalten.