Fassade: verschiedene Werkstoffe für individuelle Gestaltung

Wer ein Haus baut oder sein Eigenheim saniert, hat für die Gestaltung der Fassade diverse Werkstoffe zur Auswahl. Dazu gehören traditionelle und moderne Baumaterialien gleichermaßen. Jeder Werkstoff verleiht der Außenwandverkleidung ihr unverwechselbares Aussehen.

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Holz-Fassaden: natürliche Schönheit

Tipps dazu gibt's bei MDH in Erfurt: „Die Verwendung von Holz als Baustoff oder zur Fassaden-Gestaltung ist in einigen Regionen weit verbreitet. Häuser sind entweder vollständig aus Massivholz erbaut, haben eine Holz-Fassade oder Außenwände, bei denen Holz mit anderen Materialien kombiniert ist. Wer sein Haus mit Holz verkleidet, baut meist eine vorgehängte, hinterlüftete Fassade. Diese kann zusammen mit einer hochwertigen Holzweichfaser-Dämmung die Vorgaben der EnEV erfüllen. Der Hauseigentümer spart Heizkosten und verfügt zugleich über einen guten Schallschutz. An heißen Sommertagen ist es in seinem Eigenheim angenehm kühl. Das Dämmmaterial hat außerdem brandschützende Eigenschaften. Die hinter der Holzverkleidung zirkulierende Luft verhindert Schimmelbildung.„

Holz-Varianten und Gestaltungsarten

Hauseigentümer, die Holz für Hausbau oder Fassaden-Sanierung nutzen, möchten es natürlich Jahrzehnte lang erhalten. Daher kommen dafür auch nur bestimmte Holzarten und Oberflächenbehandlungen infrage. Soll das Holz unbehandelt sein, etwa weil man sich an seiner einzigartigen Maserung erfreuen möchte, wählt man eine witterungsbeständige Holzart. Besonders geeignet sind

- einheimische Lärche
- Sibirische Lärche
- Red Cedar
- Douglasie

„Die Sibirische Lärche punktet mit braunrötlicher Färbung und dezenten Ast-Einschlüssen. Red Cedar hat eine feine Maserung und ist in hellen und dunkleren Farbtönen erhältlich. Es verharzt nicht und wird gern für Fassaden-Schindeln genutzt. Alle vier Nadelhölzer haben auch unlasiert eine lange Lebensdauer. Kiefern- und Fichtenholz sollten jedoch mit einer Holzschutz-Lasur versehen werden. Lasuren bewahren noch zusätzlich vor Vergrauung. Je nach Stärke der aufgetragenen Schicht muss der Holzschutz allerdings von Zeit zu Zeit überstrichen werden. Übrigens: Viele Naturfreunde schätzen leicht vergrautes Holz, da es besonders natürlich wirkt", rät man bei MDH in Erfurt. Wir, MDH, stehen Ihnen gern beratend bei Fragen zur Seite.

Eine weitere effektvolle Empfehlung von MDH: "Sollen die Außenwände mit Farbe behandelt werden, ist es ratsam, sägeraues Holz zu nehmen. So muss man sie frühestens in zehn Jahren wieder überstreichen. Helle, deckende Farben auf Wasserbasis halten länger als dunkle Farbtöne. Lasierende Farben hingegen sind nur als dunklere Anstriche langlebig. Dreifachbeschichtetes Holz ist bereits herstellerseitig wartungsarm und langlebig. Holz bietet viele Möglichkeiten der Verschalung. Sehr beliebt: die horizontale und vertikale Montage.“

Vor- und Nachteile von Holz als Fassadenmaterial, MDH in Erfurt fasst zusammen:

- natürlicher, nachwachsender Rohstoff
- bei entsprechender Pflege lange Lebensdauer
- strahlt Behaglichkeit aus
- ist wetterfest und wartungsarm
- reguliert Feuchte
- kann mit der richtigen Wärmedämmung sogar für Niedrigenergie-Häuser verwendet werden
- individuelle Optik (kein Holz gleicht dem anderen!)
- lässt sich nach skandinavischem Vorbild in kräftigen Farben streichen
- ist für jeden Baustil und Haustyp einsetzbar

Nachteile von Holz-Fassaden: Holz ist teurer als andere Werkstoffe. Nach einigen Jahren erscheinen auf unbehandelten Brettern leichte Verfärbungen.

Eine weit verbreitete Alternative, so MDH in Erfurt sind Faserzement-Fassaden: für moderne Baustile

Faserzement ist ein Verbundmaterial aus Portland-Zement und 2 % Polyvinylalkohol-Fasern, die die Zug-, Biege- und Bruchfestigkeit des Zements erhöhen. Außer diesen Armierungsfasern sind noch 5 Prozent Prozessfasern aus Altpapier und Zellstoff enthalten, die als Verdickungsmittel für den Brei aus Zementpulver und Wasser dienen. Hierzulande ist Faserzement ein beliebter Werkstoff für den Fassaden-Bau. Man verwendet dazu die Faserzementprofile von maximal 2,5 cm Dicke, die teilweise oder vollständig gefärbt sind.

Hochwertige Platten werden mit Reinacrylat-Farben zweimal gestrichen und anschließend heiß verfilmt. Auf ihrer Rückseite befindet sich eine transparente Beschichtung. Derartige Faserzement-Fassaden sind licht- und witterungsbeständig und außerdem wasserabweisend. Je nach Verlege-Art lassen sich individuelle Gestaltungen (Waben-Muster, Rhombenmuster) erzielen, die echten Holz- oder Schiefer-Fassaden von der Struktur her ähneln. Auch Faserzement-Fassaden sollten als vorgehängte, hinterlüftete Fassaden gebaut werden. Für eine optimale Dämmung ergänzt man sie mit Mineral-Dämmplatten.

Vor- und Nachteile von Faserzement

- besteht überwiegend aus mineralischen Stoffen und enthält recycelte Fasern
- lässt sich energiesparend herstellen
- ist recht leicht
- hat eine Lebensdauer von mehr als 40 Jahren
- ist feuerbeständig
- reguliert Feuchtigkeit
- ist witterungsbeständig (Hagelschlag!)
- muss nicht gestrichen werden
- setzt keine Schadstoffe frei
- bietet hohe Schalldämmung
- ist recht kostengünstig
- lässt sich unkompliziert säubern

Einziger Nachteil: Der sehr moderne Touch ist nicht jedermanns Sache.

Holzwerkstoff-Fassade und andere Fassaden-Baustoffe

Die Holzwerkstoff-Fassade besteht aus Holzwerkstoffen. Das dafür verwendete zerkleinerte Holz wird mit anderen Materialien wie beispielsweise gemahlenem Kunststoff vermischt. So entstehen Platten und Paneele, die zu WPC-Fassaden verbaut werden können. Darüber hinaus gibt es noch Alu-Fassaden aus Aluminium-Profilen und PVC-Fassaden aus PVC-Paneelen.


Informieren Sie sich über das Sortiment und den Service von MDH in Erfurt. Es ist empfehlenswert, sich bei allen Projekten rund um Neubauten und Sanierungen Rat von einem Profi zu holen. Kontaktieren Sie uns – wir beraten Sie gern!

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